<![CDATA[wyance - Blog]]>Mon, 02 Jan 2023 08:09:17 +0100Weebly<![CDATA[Neues Jahr, neue Planung.]]>Sat, 31 Dec 2022 23:00:00 GMThttp://www.wyance.ch/blog/neues-jahr-neue-planung"Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es zu Ende zu führen." (Lukas 14.28)
 
Planung – und somit auch Finanzplanung – ist das vorausschauende Denken, um sich auf (mögliche) zukünftige Situationen optimal vorzubereiten. Dabei gibt es ein grosses Spektrum an Planungsvarianten: kurz- oder langfristig, eher einfach oder ziemlich umfassend, eher starr oder äusserst flexibel. Je nach persönlicher Einschätzung und je nach Situation macht das eine oder andere mehr Sinn. Sicher ist, dass eine gute Planung viel Ärger ersparen und helfen kann, die angepeilten Ziele zu erreichen. Wer nicht plant, ist planlos und folglich oft auch ziellos. Das muss nicht immer falsch sein. Im Falle eines Turmbaus (wie das Beispiel aus dem oben zitierten Bibelvers) oder beispielsweise im Falle einer optimalen Vorbereitung auf die Pensionierung, macht Planung aber auf jeden Fall Sinn. Rechtzeitige Planung fördert eine umfassende Sichtweise. Dadurch können Herausforderungen und mögliche Risiken erkannt und im Idealfall beseitigt oder zumindest geschmälert werden. Ressourcen können optimiert und somit das Endresultat verbessert werden.

Und dennoch: Planung ist immer auch unsicher, da zukunftsgerichtet. Gerade in Zeiten wie den jetzigen wird uns verdeutlicht, wie viel Ungeplantes sich in unser Leben einschleichen kann und somit das ursprünglich Geplante hinfällig wird oder zumindest stark angepasst werden muss.

Es braucht daher, wie bei so vielem im Leben, die gewisse und richtige Balance zwischen den beiden Polen, also zwischen einer möglichst konkreten und detaillierten Planung und der Bereitschaft der Beibehaltung der nötigen Flexibilität.

Bei unseren Finanzplanungen wollen wir genau da ansetzen: Durch die Planung entstehen Leitplanken und diese geben die nötige Sicherheit in Bezug auf Ihre Finanzen. Sie sollen aber gleichzeitig nicht zu eng sein, so dass flexibel auf Veränderungen reagiert werden kann. Eine gute Finanzplanung ist daher nie nur statisch, sondern immer dynamisch, nie nur auf einen Punkt fixiert, sondern umfassend.

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<![CDATA[Steuern optimieren]]>Thu, 01 Dec 2022 11:00:00 GMThttp://www.wyance.ch/blog/steuern-optimieren«Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit.» Prediger 3.1
 
Wissen Sie, wie lange man die Steuern optimieren kann? In einigen Fällen nur bis zum 31. Dezember jeden Jahres. Das bedeutet: Hat man die Steuern bis dann nicht optimiert, dann hat man die Chance vertan. So zum Beispiel und insbesondere bei der gebundenen Vorsorge (sogenannte Säule 3a). Wer die Einzahlung in einem Jahr verpasst bzw. nicht voll ausschöpft, der kann dies nicht in Form einer Nachzahlung im Folgejahr «kompensieren». Dieser Steuervorteil – wir reden hier von (je nach Einkommen) ca. 20% des einbezahlten Betrages – ist also für immer weg. Es lohnt sich daher, die Fristen im Auge zu behalten und die Steueroptimierung rechtzeitig anzugehen.

Oder vielleicht ist es bei Ihnen (zusätzlich) ein Einkauf in die Pensionskasse, der ansteht. Dieser kann zwar auch ein Jahr später noch getätigt werden. Je nach Situation macht es aber auch hier Sinn, die Frist bis Ende Dezember (oder je nach Pensionskasse gar früher) nicht zu verpassen.

Und nebenbei sparen Sie gezielt im Hinblick auf die dritte Lebensphase ein zusätzliches Vermögen an. Dies kann nötig werden – denn die beiden ersten Säulen, AHV und berufliche Vorsorge (Pensionskasse), decken in der Regel nicht den nötigen Bedarf. Somit wird die eigene, zusätzliche Vorsorge umso wichtiger.

Alles hat seine Zeit. Aus finanzplanerischer Sicht ist es im Dezember Zeit, die Vorsorge zu planen und umzusetzen.

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<![CDATA[Weise mit Geld umgehen]]>Tue, 01 Nov 2022 11:00:00 GMThttp://www.wyance.ch/blog/coming-soon«Achtet also genau darauf, wie ihr lebt: nicht wie unwissende, sondern wie weise Menschen.» Epheser 5.15
 
Ende Oktober findet bekanntlich jeweils Halloween statt. Eines jener «Feste», bei denen ich erstaunt bin, wie locker man damit umgeht und wie wenig die Leute (und insbesondere die Kinder), welche das Fest feiern, über die Hintergründe Bescheid wissen.

Sei’s drum. Als Finanzberater hoffe ich natürlich, dass sich die Leute etwas mehr Gedanken über ihr Geld machen – das zumindest strebe ich mit meinen Kunden an. So gibt es auch in diesem Bereich durchaus manchmal die Tendenz, gewisse Dinge zu wenig zu hinterfragen. Ein Beispiel ist die Krankenkasse. Wohl fast jeder weiss, dass hier ein gewisses Potential zur Senkung der Prämien vorhanden wäre. Effektiv nutzen dies aber nur wenige wirklich. Oder ein weiteres Beispiel könnten andere Versicherungen sein, die man früher einmal abgeschlossen hat und nun einfach weiterlaufen lässt, obwohl sich die Situation verändert hat und der Bedarf daher vielleicht gar nicht mehr vorhanden ist.

Es lohnt sich also, zwischendurch immer mal wieder kurz innezuhalten und neu zu hinterfragen, ob alle Versicherungen und weiteren Finanzprodukte noch dem effektiven Bedürfnis und Bedarf entsprechen. Vielleicht gerade heute – denn glücklicherweise ist am Tag nach Halloween (zumindest in einigen Kantonen) ein Frei-Tag.

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<![CDATA[Was bedeutet mir Geld?]]>Sat, 01 Oct 2022 10:00:00 GMThttp://www.wyance.ch/blog/october-01st-2022«Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.» Matthäus 6.21
 
Wenn wir über Geld und Besitz nachdenken, wollen wir mit einer zunächst einfach klingenden Frage beginnen: Was ist eigentlich Geld?

Man geht davon aus, dass die Menschen seit ungefähr dem 6. Jahrhundert v. Chr. Münzgeld nutzen. Dieses übernimmt dabei v.a. drei wichtige Funktionen: Wertspeicher, Tauschmittel und Recheneinheit. Diese und andere Beschreibungen des Geldes machen deutlich, dass Geld von sich aus weder etwas Positives noch etwas Negatives ist. Wir entscheiden selbst, wie wir Geld einsetzen und so wird es in unseren Händen zu einem Transportmittel unserer Werte: Geht es um mich und meinen eigenen Vorteil, koste es für andere, was es wolle? Oder nehme ich in meinem Umgang mit Geld Rücksicht auf Menschen und die Umwelt?

Was bedeutet also Geld für mich? Welche Themen oder Bilder assoziiere ich mit dem Begriff Geld? Welche Gefühle löst der Gedanke an Geld in mir aus? Wie wichtig ist Geld für mich?

Fragen, die jeder für sich sehr unterschiedlich beantworten wird. Und Fragen, die Ihnen wahrscheinlich kaum jemand schon gestellt hat – wohl auch nicht Ihr Bank-, Versicherungs- oder Finanzberater. Ich persönlich finde sie aber wichtig, wenn es um eine wirklich umfassende Beratung gehen soll.
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